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Was ist
Gestalttherapie?
Grundsätze
- Vertrauen
auf das Heilungspotential, das in jedem Einzelnen steckt
- Respekt
vor eigenen Erfahrungen und Wahrnehmungen
- Einbeziehen
der Körpersprache und Entdeckung ihrer
verborgenen Botschaften
Gestaltpsychotherapie
oder
Gestalttherapie, wie sie
von ihren Begründern ursprünglich genannt wurde, ist
eine Form von
Psychotherapie, welche in den 50-Jahren entwickelt worden ist.
Gestaltpsychotherapie konzentriert sich, anders als die Psychoanalyse,
auf die
Gegenwartsituation, - die Gespräche setzen im "Hier
und Jetzt"
an. Jedoch ist diese Form der Therapie tiefenpsychologisch fundiert, d.h. sie
vertritt
die Auffassung, dass dem bewussten Erleben und Verhalten Prozesse der
Konfliktverarbeitung zu Grunde liegen, die in der
‚Tiefe’ des Unbewussten
ablaufen.
Für
die Arbeit
der Gestaltpsychotherapie bedeutet dies konkret sich in der
Gegenwart
sowohl mit aktuellen Konflikten als auch mit wichtigen Erlebnissen aus
der
Vergangenheit bzw. Kindheit auseinanderzusetzen, um die blockierten
Energien
freizusetzen und die angestrebten Veränderungen zu erreichen.
Gespräche,
sowie Wahrnehmungsübungen, Rollenspiele und
Traumarbeit helfen Neues über sich zu erfahren, die
Vergangenheit aufzuarbeiten
und neue Wege zu beschreiten.
Ziel
der Therapie ist es spontaner, lebendiger
und
glücklicher zu sein. Demzufolge bedeutet
Gestaltpsychotherapie Entwicklung
der eigenen Persönlichkeit.
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